DIE EUROREGION SPREE-NEISSE-BOBER
Spree, Neiße und Bober - die Namen dieser drei Flüsse in der deutschen und polnischen Lausitz geben unserer Euroregion ihre Bezeichnung.

Lage und Zahlen:
Territorial umfasst die grenzüberschreitende Region den Landkreis Spree- Neiße und den südlichen Teil der Wojewodschaft Lubuskie. Die rund 235 000 Einwohner des deutschen Teils leben auf 1812 km², was einer Bevölkerungsdichte von 130 Einwohner /km² entspricht. Die ca. 640 000 polnischen Einwohner leben auf 7 981 km² Fläche des polnischen Teils.

Organisation:
Als eine von vier Euroregionen entlang der deutsch- polnischen Grenze gibt es uns seit 1993. Zum Vergleich: die älteste Euroregion "Ems - Dollart" besteht bereits seit über 25 Jahren. Unsere Dachorganisation heißt AGEG. Auf der deutschen Seite ist die Euroregion als eingetragener Verein organisiert, in dem Kommunen und Unternehmen, Hochschulen, Institutionen, Vereine und Bürger auf freiwilliger Basis zusammen- arbeiten. Satzungsgemäß ist es die Aufgabe der Euroregion Spree-Neiße-Bober, die Probleme der Grenzregion überwinden zu helfen, eine regionale Identität zu entwickeln, Deutsche und Polen in einer gemeinsamen Wirtschaftsregion mit verbesserten und vor allem gleichwertigen Lebensverhältnissen zusammen- zuführen. Auf dem polnischen Territorium ist die Euroregion als Verband der polnischen Gemeinden organisiert, d.h. es gibt nur kommunale Mitglieder. Eine Rahmenvereinbarung regelt die Zusammenarbeit zwischen dem deutschen und dem polnischen Teil der Euroregion Spree-Neiße-Bober/ Sprewa-Nysa-Bóbr.

Projekte:
Einzelne Projekte zur Entwicklung der Grenzregion werden in Deutschland auf der Grundlage des Entwicklungs- und Handlungskonzeptes mit Hilfe der EU- Gemeinschaftsinitiative INTERREG realisiert. Die satzungsgemäßen Ziele werden darüber hinaus durch Hilfe bei der Anbahnung von Partnerschaften zwischen deutschen und polnischen Kommunen, Vereinen, Schulen oder Feuerwehren ... und die Unterstützung von Interessenten durch einschlägige Informationen erreicht. So vielfältig wie die Projektinhalte sind auch unsere Mitglieder und Partner in der grenzüberschreitenden Arbeit.

Polnische Seite:
Unsere polnischen Kollegen nutzen ebenfalls INTERREG IIIA Programm, beraten polnische Antragsteller und bleiben eine rechtlich eigenständige "Vereinigung polnischer Gemeinden". Die Zusammenarbeit ist wesentlich enger seit dem 1.Mai 2004 geworden. Durch die Einführung der INTERREG- Förderung in Polen sind nun auch gemeinsame Projekte und deren Beratung in gemeinsamen Gremien möglich. Voraussetzung für ein wirkungsvolles grenzüberschreitendes Vorgehen ist das neue Programm der Gemeinschaftsinitiative (PGI).

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Blick auf die Grenzbrücke Guben-Gubin

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Lagekarte der Euroregion


Mehr Informationen

AGEG
INTERREG
Partnerschaften



PDF-Datei   Interreg 2004-2006
PDF-Datei   Vertrag über die Gründung der deutsch-polnischen Euroregion Spree-Neisse-Bober / Sprewa-Nysa-Bobr
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